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Die Möglichkeiten

Sie stehen vor der Frage, ob Sie ein künstliches Hüftgelenk bekommen sollen. Bevor Sie sich zu einer Operation entschließen, sollten Sie alle anderen Möglichkeiten einer konservativen Behandlung ausgeschöpft haben.

Künstliches Hüftgelenk

Ein künstliches Hüftgelenk, auch Hüftprothese genannt, ersetzt Ihr defektes Gelenk. Grundsätzlich wird das künstliche Hüftgelenk in einer Operation im Krankenhaus eingesetzt. Ziel ist es, dass Sie keine Schmerzen mehr haben und sich wieder ganz normal bewegen können.

Konservative Behandlung

Das Ziel einer konservativen Behandlung ist es, Ihre Beschwerden erträglich zu machen, damit Sie so spät wie möglich, am besten nie, eine künstliche Hüfte bekommen. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie Sie ihre Hüfte entlasten und die Beschwerden vermindern können. Sie reichen von einfachen Maßnahmen wie, guten, dämpfenden Schuhen, über Training bis hin zu Medikamenten.

Vor- und Nachteile auf einen Blick

Das künstliche Hüftgelenk bietet die Chance, dass Sie schmerzfrei und voll beweglich werden. Sie nehmen dafür aber die Risiken der Operation und mögliche weitere Komplikationen in Kauf.

Die konservative Behandlung hilft Ihnen, Ihre Beschwerden auf ein erträgliches Maß zu reduzieren und die Hüft-Operation so weit wie möglich aufzuschieben. Sie behebt allerdings nicht die Ursache der Beschwerden.



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Info und Disclaimer

Die Entscheidungshilfe soll das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützt Sie aber bei der Vorbereitung auf das ärztliche Gespräch. Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung können wir jedoch nicht ausschließen, dass sie Fehler enthält. Weitere Informationen finden Sie hier.